Wie in den guten alten Zeiten.. Endlich konnte das alljährliche Bandfestival der Förderschulen wieder in der Kulturwerkstatt stattfinden.
Vor einem großen Publikum rockten zunächst die Bands der Herrmann-Schmidt-Schule, der Liborius-Schule und der Erich-Kästner-Schule den Saal. Die Stimmung war also schon ziemlich gut, als dann als letzter Akt BLACKOUT die Bühne betraten.
Schnell stellte sich dann echte Konzert-Atmosphäre ein, weil die Band einen großartigen Auftritt hinlegte und das Publikum so noch einmal richtig von den Stühlen riss. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Neuauflage im nächsten Jahr!
Ein besonderes Projekt mit Erfolg: Tierische Lernpartner stärken Kinder
Im Rahmen des ganzjährigen Sachunterricht-Förder-Projekts begleiteten Frau Tingelhoff und ihre beiden speziell ausgebildeten Therapiehunde Phibie und Seppel die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a.
„Es war schön zu sehen, wie die Kinder durch die Arbeit mit den Therapiehunden nicht nur Vertrauen zu den Tieren aufgebaut haben, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung gewachsen sind. Neben den fachlichen Inhalten konnten wir insbesondere Sensorik, Motorik, Kognition, Emotionalität, Sozialverhalten sowie Lern- und Arbeitskompetenzen und die Kommunikationsfähigkeit gezielt fördern“, berichtet Frau Rennerich, die das umfangreiche Projekt entwickelt hat.
Im Sachunterricht beschäftigten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Hund. Sie lernten den Körperbau des Hundes, verschiedene Hunderassen sowie die artgerechte Haltung, Ernährung, Pflege und tierärztliche Versorgung kennen und schauten sich etwas genauer an, was der Wolf mit dem Hund zu tun hat. Außerdem setzten sie sich mit Hygiene, dem sicheren und respektvollen Umgang mit Hunden, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem Einsatz in verschiedenen Berufen auseinander. Auch die Kosten der Hundehaltung, die Verantwortung gegenüber einem Haustier sowie die Bedürfnisse und das Verhalten von Hunden waren ebenso wie der Tierschutz wichtige Bestandteile des Projekts. Viel Spaß hat das „Gassigehen“ gemacht und alle haben gemerkt, dass man auch dabei viele Dinge berücksichtigen muss und jeder auch in diesen Momenten eine große Verantwortung für einen Hund, für sich selbst, andere Menschen und Tiere übernimmt.
Das Projekt war für alle eine bereichernde Erfahrung. Neben den vielen neuen Lerninhalten bereitete die gemeinsame Zeit allen große Freude. Die beiden Vierbeiner und Frau Tingelhoff haben die Herzen der Kinder und von Frau Rennerich im Sturm erobert.
Am Ende hat jedes Kind aus der Klasse die sehr umfängliche Hundeführerschein-Prüfung bestanden und eine Urkunde erhalten. Darauf sind alle sehr stolz!Ein herzliches Dankeschön an Frau Tingelhoff und ihre wundervollen Therapiehunde Phibie und Seppel! Die Kinder der Klasse 3a und Frau Rennerich bedanken sich für die schöne gemeinsame Zeit, die wertvolle Unterstützung und die vielen unvergesslichen Erlebnisse.