Alle Artikel von Petra Sonntag

Fotoprojekt erzielt tolle Ergebnisse

Der Fotograf und Künstler Suat Özdemir führte mit den Schülern der Klasse 9b der Sertürnerschule ein Fotoprojekt durch. Von der Auswahl der Motive, dem Umgang mit der analogen Kamera bis zur Entwicklung der Bilder erhielten die Schüler einen Eindruck von einer Form der Schwarz-Weiß-Fotografie, die für sie bis dahin völlig unbekannt war. Es entstanden ausdrucksvolle Fotoalben für jeden Teilnehmer und zwei beeindruckende Fotokunstobjekte, die nun in der Schule ausgestellt werden. Ein spannendes und interessantes Projekt, an dem alle Schüler begeistert teilgenommen haben! Wir bedanken uns herzlich bei der Osthushenrich-Stiftung für die Unterstützung dieses Projekts in Höhe von 1408€.

Auf dem Foto zu sehen: Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b, sowie der Fotograf Suat Özdemir, Frau Katz und Herr Dr. Lehmann (Osthushenrich-Stiftung)

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 erlernen das Trommeln

Bis Mitte März wurde es jede Woche am Mittwochvormittag immer etwas lauter in der Sertürnerschule.

Es wurde ordentlich getrommelt.

Die Klassen 5a und 5b erhielten in ihren Lerngruppen einen Trommelkurs, angeleitet durch den Berufsmusiker J .Lehmann, besser bekannt als Lemmi. Zunächst lernten die Jungen und Mädchen verschiedene Rhythmen zu klatschen und zu stampfen, auf Kommando zu starten und auch gemeinsam zu enden sowie musikalische Grundbegriffe wie Takt, Note und Ton.

Danach starteten die ersten Trommelversuche. Begonnen mit dem Open Ton und weiter mit Bass -Tipp-Da-Da. Es wurde getrommelt und gezählt und dazu laut mitgesprochen. Trommelwirbel begleiteten zeitweise einzelne Solo-Trommler, die dann wieder vom Rhythmus der Gesamtgruppe abgelöst wurden. Hier wechselten Phasen höchster Konzentration mit koordinativ herausfordernden Rhythmen. Bei all dem musste die Körperhaltung stimmen und der Spaß sollte auch nicht zu kurz kommen.

Die Gruppen gaben sich ordentlich Mühe und machten deutliche Fortschritte, eine Vorführung im Sommer immer fest im Blick. Leider wurde diese nun durch „Corona“ ausgebremst und das Trommelprojekt endete ohne eine Präsentation vor Publikum.

Trotzdem sind alle Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrerinnen der Klassen 5 sehr dankbar für die Unterstützung durch die Osthushenrich-Stiftung in Höhe von 2684€, ohne deren Finanzierung dieses wunderbare Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Auf dem Bild zu sehen: einige Schülerinnen und Schüer der Klassen 5 sowie Frau Katz, „Lemmi“ und Herr Dr. Lehmann (Osthushenrich-Stiftung)

Ab Montag bleibt die Schule bis zu den Osterferien geschlossen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Thema Corona-Virus hat die Landesregierung nun Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, dass alle Schulen in NRW ab Montag, 16.3. bis zum Beginn der Osterferien am 3.4. geschlossen werden und in dieser Zeit der Unterricht in den Schulen ruht.

Am Montag, 16.03., und Dienstag, 17.03., besteht die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler in der Schule zu betreuen.

Bitte beachten Sie zusammen mit Ihrem Kind in den kommenden Wochen die aus den Nachrichten bekannten Anweisungen zur Hygiene, damit wir alle die jetzt eingetretene Situation gesund überstehen.

Ich wünsche Euch und Ihnen, dass alle gesund bleiben!

Mit herzlichen Grüßen

Sandra Katz

Die Klassen 9 besuchen die Wewelsburg

„LernZeiten der Sertürnerschule“ vom 01.- 03.7.2019 in der Wewelsburg unter dem Motto: Förderung der sozialen Kompetenzen, dem Zusammenhalt und Toleranz in der Gemeinschaft mit angepassten Themen zum Schulunterricht

Zum zweiten Mal konnten Dank der großzügigen Spende der Osthushenrich-Stifung in Höhe von 1756 Euro durch Herrn Dr. Lehmann Kompetenzfördernde Unternehmungen an 3 Tagen in der Wewelsburg durchgeführt werden. 30 Schüler der Klassen 9 der Sertürnerschule nahmen zusammen mit ihren Klassenlehrern und zusätzlichen pädagogischen Fachkräften an diesem Programm teil.

Im Fokus standen der Zusammenhalt in der Gruppe, Teamarbeiten und ein höflicher Umgang untereinander. Angelehnt an den Geschichtsunterricht verhalf eine Führung durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte mit der Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ dazu, die Unterrichtsinhalte zu vertiefen und besser zu verstehen. Die Erkenntnisse konnten in anschließenden Diskussionsrunden für aktuelle gesellschaftliche Belange zum Thema Integration übernommen werden.

Ein weiterer Programmpunkt „Hexenküche und Pillendreher“, zeigte wie spannend und alltagstauglich Chemie sein kann.
Die Museumspädagogen zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie man seine Sinne schärft und wissenschaftlich experimentell arbeitet. So lernten die Schüler  beispielsweise, ihrem Geruchs- und Geschmackssinn zu vertrauen und wie man die Augen täuschen kann. Sie entdeckten, warum Essig und Backpulver wie ein unsichtbarer Feuerlöscher wirkt und konnten mit den Zutaten selbständig Experimentieren. Gespannt verfolgten die Schüler die Herstellung von Medikamenten mit Hilfe von Kräutern und Pflanzen, die sie im Kräutergarten bereits bewundert hatten.

Während der selbständig geplanten aktiven Freizeitgestaltung lernten die Schüler besser mit Regeln umzugehen und diese einzuhalten. Im Rahmen der historischen Burg mit den alten Gemäuern zeigte sich Begeisterung und Phantasie. Für alle Teilnehmer war der Aufenthalt ein voller Erfolg.